DAC/RAMDAC
siehe Buchstabe R
D/A-Umwandler
(DAC) wandelt digitale
Eingangssignale in analoge Ausgangssignale
um, d.h. Bilddaten im Anzeigespeicher
der Grafikkarte werden in Videosignale
umgewandelt, damit sie der Monitor anzeigen
kann.
Dynamic
Adaptive Speculative Pre-processor (DASP)
ist eine Prozessorsteigerungs-Technologie
die NVIDIA in ihrer nForce Plattformprozessor-Architektur
des Integrierten Grafikprozessors integriert
hat , die DASP genannt wird, und eine
CPU-Leistung über die normale Geschwindigkeit
hinaus ermöglicht.
DCC
- Digital Content Creation
Der Bereich DCC umfaßt
die Produktion professioneller Visualisierungen
und Animationen für den Digitalen Medienbereich
und die Entertainmant-Industrie mit
Hilfe des Computers. DDC - Display Data
Channel DDC ist ein spezieller Datenkanal,
über den ein DDC-fähiger Monitor seine
technischen Daten an die Grafikkarte
senden kann.
DCC
DCC steht für Digital
Compact Casette, einem
Nachfolger der herkömmlichen Audiokassetten.
DDC -Geräte arbeiten mit einer
dem MPEG - Verfahren angelehnten Datrenreduktion.
Leider konnte sich dieses Verfahren
auf dem Markt nicht durchsetzen.. Die
DDC wird momentan von der MiniDisc vom
Markt verdrängt.
DDC
( Display Data Cannel)
DDC ist die englische
Abkürzung für " Anzeige-Daten-Kanal".
Dies ist ein digitaler Steuerkanal für
moderne Monitore, über den diese
dem Betriebssystem bzw. der Grafikkarte
ihre technischen Daten mitteilen können.
DDC soll dazu dienen, die maximale Bildwiederholfreqenz
automatisch einstellen zu können.
Damit dies reibungslos funktioniert
muss dies vom Betriebssystem und den
Treibern unterstützt werden. Von
DDC gibt es mitlerweile drei Stufen:
DCC1
Beim DDC1 Verfahren sendet
nur der Monitor Daten an die Grafikkarte
(Unidirektional), diese setzt die Informationen
um und die entsprechenden Werte für
die Konfiguration der Treiber werden
übernommen.
DDC
2B
Beim DDC 2B Verfahren
werden die Daten bidirektional ausgetauscht.
Das heißt, das nicht nur der Monitor
nicht nur Daten an die Grafikkarte sendet,
sondern diese auch Informationen an
den Monitor zurück. Neben dem üblichen
DDC 1 Informationen werden noch weitere
Daten des sogenannten Vesa Display Identifikation
File übertragen, die der Grafikkarte
noch mehr Informationen über den
Monitor liefert.
DDC
2AB
Mit DDC 2AB können
von der Grafikkarte zusätzliche
Steuerbefehle zur Einstellung des Monitors
übertragen werden. Wie z.B. Bildlage,
Helligkeit, Kontrast,etc.)
DDRAM
(Double Data Random Access Memory)
ermöglicht einen schnelleren Zugriff
als das DRAM. DDRAM Speicherbausteine
besitzen nicht wie DRAMs eine Datenübertragungsrate
von 1,1 GB/s sondern 2,2 GB/s. Die doppelte
Datenrate wird durch ein einfaches Verfahren
erreicht: Anstatt wie bei DRAMs üblich
nur bei der aufsteigenden Flanke, wird
bei DDR-RAMs zusätzlich bei der
absteigenden Flanke geschrieben/gelesen.
DDR3
ist der Nachfolger vom
DDR2 Speichers und verglichen mit ihm
bietet es schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten
und eine größere Bandbreite
mit einem 8-bit gegenüber einem
4-bit Prefetch Buffer perfekt
für moderne Systeme, die Dual-
oder Quad-Core Prozessoren verwenden.
Darüber hinaus wurde die Betriebsspannung
von DDR3 Speichermodulen von 1,8V auf
1,5V gesenkt, demnach reduziert sich
der tatsächliche Energieverbrauch
im Vergleich zu DDR2 Speichern um 20-30%.
Die DDR3-1066 und DDR3-1333 DIMMs sind
aktuell erhältlich in den Kapazitäten
1GB und 2GB.
Delta-Bild
Ein Bild, das nur die
Daten enthält, die sich seit dem letzten
Bild verändert haben. Delta-Bilder sind
ein effektives Mittel, Bilddaten zu
komprimieren.
Depth
Cueing
Je weiter weg sich ein
Objekt befindet, umso undeutlicher wird
es dargestellt. Die Objekte verlaufen
mit diesem Effekt am Horizont. Im Gegensatz
zum Fogging werden die Pixel anstatt
mit weissen mit dunklen Pixeln geblendet.
Dadurch wird u.a. der "Aufbau-Effekt"
(plötzliches Auftauchen von Objekten)
verdeckt, der durch das Clipping entsteht.
Diffuse
Light
Diffuse Light ist eine
Bleuchtungsform für 3D-Objekte, bei
der die Grundlage für Lichtreflexionen
auf Oberflächen geschaffen wird.
Digitalisieren
Übersetzung eines analogen
Signals in digitale Daten, z.B. durch
das Scannen eines Bildes. Digitalisieren
umfasst das Diskretisieren und Quantisieren.
Diskretisieren bedeutet, das Abtasten
in einem bestimmten Ortsraster (Pixel
werden erzeugt) und durch Quantisieren
wird Amplitude (Farbwert) in diskrete
Skalenwerte umgesetzt, z.B. Graustufen.
Digitalisierer
(Digitizer) Eingabegerät
aus dem CAD-Bereich, um gedruckte Grafiken
und Zeichnungen abzutasten, d.h. sie
in digitale Computergrafiken umzuwandeln.
Digital
Vibrance Control (DVC)
Ermöglicht dem Benutzer
die digitale Farbanpassung an die Beleuchtungsfaktoren
am Arbeitsplatz, damit akkurate und
leuchtende Farben in allen Umgebungen
ermöglicht werden.
DIMM-Module
sind eine spezielle Form
von RAM. Kurzform für "Dual-Inline
Memory Module". DIMM ist eine Bauform
für 64bit-Speichermodule mit einer
Steckleiste von 168 Kontakten. Es wurde
notwendig, weil das 32bit PS/2 -Modul
für die heutigen 64bit Prozessoren,
wie Pentium, Pentium II, Pentium III,
AMD K5, K6, K7, zu schmal wurde. DIMM-Module
sind meistens mit ungepufferten SDRAMs
bestückt, werden selten aber auch
für andere Speicherarten, wie EDO-RAM,
verwendet.
Direct3D
3D-Software-Schnittstelle
(3D-API) von Microsoft für WINDOWS
9x und WINDOWS NT4.0 /2000 und Windows
XP. Direct3D ist ein Bestandteil von
DirectX.
DirectX
DirextX ist Microsofts
interaktive Medien Technologie für
WINDOWS, welche die DirectDraw, Direct3D,
DirectSound, DirectInput und DirectPlay
APls beinhaltet und Software-Entwicklern
eine breite Grundlage von hardware-unabhängigen
Diensten bietet. Sie ermöglicht
die Entwicklung von hoch optimierten
interaktiven Anwendungen, unterstützt
die Multimedia- und Grafikprogrammierung
und bietet dem Entwickler ein direktes
Interface zur Hardware ohne ihn mit
hardware-spezifischen Problemen zu belasten.
Interessantestes Modul ist dabei Direct3D.
DirektX dient als eine Art Dolmetscher
(Schnittstelle) zwischen dem Betriebssystem
und spezifischer Multimeida-Hardware.
Dort sorgt DirektX dafür, das spezielle
Funktionen im grafischen und akustischen
Bereich den jeweiligen Windowsanwendungen
wie zum Beispiel einem Spiele zur Verfügung
stehen.
DirectColor
Übergeordnete Bezeichnung
für TrueColor, RealColor und HiColor.
Farbinformation wird direkt an den D/A-Umwandler
übergeben, anstatt von einer Übersetzungstabelle
verarbeitet zu werden. Dazu muss die
Farbinformation in voller Breite für
jedes Pixel gespeichert werden.
Dithering
Simuliert nicht vorhandene
Farben durch das Nebeneinandersetzen
zweier ver- schiedenfarbiger Pixel,
deren Farben sich dann fürs menschliche
Auge vermischen.
DMA
Abkürzung für Direct
memory access, d.h. direkter Speicherzugriff,
einer Methode des Datentransfers, bei
der Informationen direkt zwischen Systemkomponenten
ohne Zwischenschalten der CPU transportiert
werden.
Drahtgittermodell
(Wireframe) Die Skelettstruktur
eines 3D-Modells, das entweder aus Polygonen
(s.u.) oder Beziérkurven oder NURBS
bestehen kann.
Double
Buffer
Um den Aufbau einer 3D
- Darstellung zu verdecken, läßt man
den Grafikchip in einem nicht sichtbaren
Bereich des Bildspeichers (Back Buffer)zeichnen.
Ist der Bildaufbau abgeschlossen, überträgt
man die Daten in den sichtbaren Teil
des Bildspeichers (Front Buffer) oder
schaltet zwischen den beiden Buffern
um (Page Flipping). Durch Synchronisieren
mit dem Bildwechsel beseitigt man letzte
Störungen (Tearing), verliert wegen
der entstehenden Wartezeiten aber etwas
Performance. Einige Treiber verwenden
deshalb drei Puffer (Trible Buffer)
in Rotation, einen zum Zeichnen, einen
zum Darstellen und einen für das Page
Flipping. Da man noch Speicher für den
Z-Buffer und Texturen braucht, geht
das natürlich nur bei kleinen Auflösungen
oder mit viel Speicher.
Doppel
Puffer
(Double buffering) Bezeichnung
für „page flipping“. Während ein Bild
(Frame) gerade auf dem Monitor gezeichnet
wird, berechnet die 3D-Karte bereits
das nächste in einem zweiten Grafikspeicher
(Frame-Buffer) und erst angezeigt, wenn
das Bild vollständig berechnet wurde.
Dadurch wird ein sichtbarer zeilenweiser
Aufbau verhindert - bei Animationen,
Spielen und Videowiedergabe wird das
Flackern des Bildes verringert.
D.O.T.
D.O.T. (Dynamix Overclocking
Technology) ist ein dynamisches Übertaktungssystem
zur kontrollierten Leistungssteigerung
bei hoher Systembelastung. In 6 Stufen
kann dabei der maximale Übertaktungsfaktor
von 2 bis 10 % festgelegt werden. Mehr
Information zu D.O.T. sind hier
zu finden.
DPMS
(Display Power Management Signalling)
DPMS ist die Abkürzung
für VESA Display Power Management Signalling.
Hier ist ein Monitor-Stromsparbetrieb
in mehreren Stufen möglich. In der heutigen
Zeit unterstützen eigentlich alle Grafikkarten
diesen Standard. Die Reduktion erfolgt
in 3 Schritten:
1. Ein 100%
2.Stand-by <= 40 Watt
3.Suspend <= 8 Watt 4.
Power-Off <= 4 Watt
DRAM
Abkürzung für Dynamic Random Access Memory,
einem Speicher zum Lesen und Schreiben,
der flüchtig ist.
Dual-Corecell
Ein MSI eigenes Feature,
dass es aus einem Steuerungsprogramm
heraus ermöglicht verschiedenste
Funktionen, wie Taktfrequenz, Spannung
und Lüfterdrehzahl von Mainboard,
CPU und Grafikkarte synchron oder asynchron
zu steuern. Das Dual-Corecell-Center
genannte Tool bietet hierbei eine hohe
Dyna-mik für OC. Dual-Corecell
setzt dabei MSI eigene Entwicklung,
den Dual-Corcell-Chip voraus, der auf
allen Mainboards der Diamond- und Platinum-Serie
ab dem K8N Diamond Plus und allen Grafikkarten
ab der heuer vorgestellten NX7600GT
Diamond Plus verbaut wird.
Dual-Head
Grafikkarte
Bezeichnung für Grafikkarten
mit zwei Anschlüssen für Monitore.
Derzeit fast nur von Matrox erhältlich.
Ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb
zweier Monitore an einem Rechner, meist
auch mit unterschiedlichen Auflösungen,
Farbtiefen und Bildwieder- holraten
für die beiden Monitore. Oft ist
der zweite Ausgang nicht ganz so leistungs-
fähig wie der primäre Ausgang
(maximale Bildwiederholrate). Die beiden
Bildschirme können entweder das
selbe Bild anzeigen (interessant für
Präsentationen), der zweite zeigt
einen frei wählbaren vergrößerten
Ausschnitt des ersten (CAD, Bildbearbeitung)
oder erweitert einfach den Anzeigebereich
seitlich, der Desktop erstreckt sich
dann über beide Bildschirme.
Dual
Texture Cache
EinSpeicher der schon
iin der GeForce3 verarbeitet wurde.
Um die Leistung speziell bei Multi Texturing
und Hochwertigen Filteroperationen zu
verbessern. wurde ein bischen an dem
Speicher gearbeitet.
DVI
Abkürzung für Digital
Video Interface. Anschluss auf der Grafikkarte
für TFT-Flachbildschirme.
DXF
Abkürzung für Drawing
Exchange Format. Grafikstandard für
3D-Objekte zum Datenaustausch zwischen
verschiedenen Programmen. Es findet
ein Austausch von Polygonflächen-und
liniendaten (Zwei-und Dreidimensional)
mit X- und Y- beziehungsweise Z- Koordinaten
ohne Modellhierachien und ohne Materialeigenschaften
statt.
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