Wie immer an dieser Stelle möchten
wir auf optische und kompatibiliätstechnische
Fakten zu der jeweils neuen Treiberversion
eingehen. Wie schon beim Betatreiber
zu sehen war liegen die Veränderungen
gegenüber dem neuen ForceWare
55. v.56.64 im Detail, so sind
alle Funktionen die wir auch schon
im letzten Treibervergleich beschrieben
haben auch in diesem Treiber zu
finden.
Der POP up Blocker
Wenn man einen Treiber
installiert geht man eigentlich
davon aus, das er nur treiberspezifische
Anwendungen enthält. :-)
Nicht so bei nVIDIAs ForceWare
Treiberserie die seit dem 56er
Release einen POP up Blocker enthält,
der lästige Werbefensterchen
im Internet Explorer den gar ausmachen
soll. Zu finden ist dieser Blocker
allerdings nicht ganz so leicht,
da er sich als Anendungsteil des
nVIEW-Desktop Menüs entpuppt.
Wer also wissen will wie man den
Blocker benutzt sollte mal diesen
Link
besuchen hier wird das aktiveren
des POP up Blockers beschrieben.
Im Grunde genommen
hat sich zwischen dem Beta ForceWare
56.55 und dem neuen offiziellen
Treiber v.56.64 nichts verändert
deswegen können wir auch
mit der Information zur neuen
Struktur fortfahren.
Das Menü
Performance und Qualitätssettings
wurde umstruktuiert:
Hatte man in den
älteren Treibern der ForceWare
Serie 53.03 und älter noch
ein Open GL Menü, ist dieses
nun komplett weggefallen und an
dessen Stelle ein globales Steuermenü
gerückt, in dem man die Qualitätseinstellungen
für beide APIs (3D Schnittstellen)
Open GL und Direct3D vornehmen
kann.
Die Gameprofiles:
Im neuen Forceware
55 v.56.64 Treiber kann man unter
dem Menüpunkt Qualitätssettings
für verschiedene Games Profile
auswählen und nach Belieben
verändern, diese Einstellungen
kann man dann in einem neuen eigenen
Profil speichern. Als besonderen
Clou lassen sich auch nicht in
der Liste aufgeführte Spiele
integrieren, dafür muss man
lediglich das Ziel kennen in dem
die auszuführende Game.exe
liegt, um sie in das Profil einzutragen.
Das erleichtert gerade den Spielern
unter uns den Umgang mit dem Treiber
ungemein, da man nicht für
jedes Spiel seine Schieberegler
für z.B. FSAA und AF Werte
anpassen muss.
Neben den Standarteinstellungen
finden sich hier auch erweiterte
Menüpunkte die man mit einen
Haken in dem entsprechenden Feld
aktivieren kann. Dort findet man
nähere Einstellungen zu den
Mitmaps und der Hardwarebeschleunigung,
wie z.B zu den MipMap Texturfilter
und natürlich weitere Einstellungen
zu FSAA, AF, V-Sync on, off usw...
Hier haben wir
ein paar Bilder zu den wichtigsten
Neuerungen der geänderten
Menüs eingefügt:
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Die
neuen Treibermenüs
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| In
diesem Menü kann man
die globalen Qualitätseinstellungen
für den Treiber vornehmen,
wie z.B. FSAA, AF, usw. Anscheinend
ist nun dieses Menü für
beide 3D Schnittstellen (
Open GL und Direct 3D) zuständig. |
Hier
gibt es noch ein interessantes
Untermenü, in diesem
kann man MipMap und pixelshaderspezifische
Einstellungen vornehmen.Man
kann zum Beispiel PS1 und
PS2 Shader komplett deaktivieren. |
Hier
kann man Qualitätssettings
für verschiedene Games
wählen und nach Belieben
verändern, um es im Profil
hinzuzufügen. Als besonderer
Clou lassen sich auch nicht
in der Liste aufgeführte
Spiele integrierten, dafür
muß man lediglich das
Ziel kennen in dem die Game.exe
liegt, um sie in das Profil
einzutragen. |
Wenn
man manuelles oder automatisches
OC wählt, poppt ein kleines
Fenster mit einer Lizenzvereinbarung
auf, hier distanziert sich
nVIDIA klar von der Gewährleistung
von übertakteten Grafikkarten.
Dieser Lizenzpunkt muß
bestätigt werden, sonst
ist ein Übertakten der
Karte nicht möglich. |
Das
Overclocking Menü weißt
eine neue Funktion auf und
zwar das " Automatische
Overclocking" Diese Möglichkeit
funktioniert nur mit Geforce
FX Grafikkarten, denn mit
unserer Geforce 2 Karte wurde
diese Menüpunkt nicht
angezeigt. |
Erweitertes 3D
Menü:
Hier
gibt es noch ein interesanntes
Menü, in dem kann man MipMap
und pixelshaderspezifische Einstellungen
vornehmen. Man kann zum Beispiel
Pixelshader der Version 1x und
DirectX 9 Shader der Version 2.0
komplett deaktivieren, dies soll.
Vermutlich soll so mehr Leistung
aus den Grafikkarten ohne Pixelshader
Support geholt werden können.
Eine weitere Einstellung ist,
das man das MipMap Detail auf
den niedrigsten Level setzten
kann. Hier haben wir 2 Bilder
die die Unterschiede zwischen
eingeschaltetem Mipmapping und
ausgeschaltetem Mipmapping zeigen:
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Zum
Vergrössern ins Bild
klicken
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| Erzwingt
man die Texturen auf niedrigsten
MipMap Detail Level so werden
Textur- effekte wie Pixel-
und Vertexshader, Bumpmapping,
Texturlightning und viele
weitere Effekte nicht mehr
angezeigt. |
Hier
seht Ihr das Bild wie es sein
müßte, mit allen
Effekten aus Direct X 8/9 |
Coolbits und
die versteckten Treiberoptionen:
Overclocker werden
sie nicht mehr missen wollen,
die versteckten Treibereinstellungen
die mit Hilfe von Registereinträgen
aktiviert werden (coolbits),
auch hier wurde wieder etwas nachgebessert,
den nun kann man zwischen verschiedenen
Overclocking Möglichkeiten
wählen: