Die Grafikkarte wurde in einer Leadtek
üblichen, recht schlichten Verpackung
geliefert. Ganz nach dem Motto "Klasse
statt Masse". So wird auch ein
gewisser "Wiedererkennungswert"
erreicht. Ausstattungsmerkmale sind
gleich auf einen Blick zu finden und
sorgen auch im Verkaufsregal für
alle wichtigen Vorabinformationen.
Um einen besonderen
Blickfang zu bieten ist die Kartonfläche
mit einer spiegelnden Folie überzogen
und reflektiert so das einfallende
Licht. Auch das Kartoninnere kann
sich sehen lassen. Neben diversen
Anschlusskabeln, wie S-VHS, Chinch
Kabel, findet man auch einen 12V Y-Stecker.
Damit lässt sich ein belegter
12V Netzteilstecker "Splitten"
und gewährleisten, dass man die
Karte mit dem nötigen Strom versorgen
kann.
Zudem liegt der Karte
eine ausführliches deutsches
Handbuch bei, zusätzlich eine
Kurz-Installationshilfe, eine komplette
Dokumentation auf CD und eine druckbare
Version des Handbuches. So ist gewährleistet
das nach Verlust des Buches weiterhin
die Hilfe auf CD verfügbar ist.
Ein grosses Softwaresortiment findet
man auf den 6 beigefügten CD´s,
auf denen sich unter anderem 2 Spiele
als Vollversionen befinden, auf den
restlichen CD´s Zusatzsoftware
und Treiber.
Und natürlich befindet
sich auch eine Grafikkarte im Karton
:-) Diese sticht sofort durch die
extravagante Kühlung ins Auge.
Diese konnte man sich bereits auf
der Cebit 2003 in Hannover bei der
Geforce FX 5800 Ultra Version näher
anschauen. Allerdings wurde das Innenleben
der Karte leicht modifiziert. Mit
ein bisschen Fantasie sehen die angeordneten
Lüfteröffnungen wie Drehknöpfe
eines Kurzwellenempfängers aus,
ein bisschen Nostalgiestimmung verbunden
mit modernster Technik.
Die Kühlung besteht
aus 2 Teilen, der erste Teil wird
aktiv durch 2 leise Lüfter gekühlt
und der 2. teil ist eine große
passive Kühlung auf der Rückseite.
Um eine effektive Kühlleistung
zu gewähren wurde auf der Vorderseite
ein Lamellenkühlblock aus Kupfer
verwendet dieser lieg oberhalb des
Chips, der Speicher wird von einer
gewellten Aluminiumplatte gekühlt,
diese leitet die Wärme vom Chip
und Speicher ab und wird dann von
den Lüftern abtransportiert.
Die effiziente und vor allem leise
Kühlung wird durch ein geschlossenes
Kühlungssystem bewerkstelligt.
Der erste Lüfter auf der Karte
saugt die Luft aus dem Gehäuse
in die Karte. Dort wird diese durch
den Kühlblock erwärmt und
durch den zweiten Lüfter wieder
an das Gehäuse abgegeben.
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Bild
1 zeigt die alte Kühlung, beim
GeForce FX 5800 Ultra bestand die
Kühlung noch aus einem einzigen
Kupferblock. Bild 2 zeigt die neue
Kühlung: Bei der neu überarbeiteten
Kühlung handelt es sich ebenfalls
um einen Kupferkühlblock der
die GPU kühlt, doch jetzt wird
der Speicher aufgrund der geringeren
Abwärme nur noch mit einer Aluminiumplatte
gekühlt. Bildquelle: Hardware.fr
Beim Kühlerdesign
hat Leadtek mitgedacht. Anstatt einfach
die komplette Karte zu bedecken, haben
sie auf der Oberseite der Karte eine
kleine Einkerbung in der Passivkühlung
vorgenommen, ansonsten hätte
es Probleme bei dem Wechsel des Arbeitsspeichers
gegeben (siehe Bild ganz unten Links).
Positiv fällt ebenfalls auf,
dass trotz der aufwendigen Kühlung
"nur" ein PCI Slot belegt
wird. Dieses ist ja laut Referenzkühlungsdesign
nicht der Fall, denn dort währe
ein weiterer PCI Slot fällig
gewesen.
Dank Hardwaremonitoring
kann man mit der beigelieferten WinFoxII
Software den aktuellen Status der
Karte abfragen, z.B. die momentane
Drehzahl der Lüfter oder die
Temperatur des Chips.
Auffällig ist,
dass im Vergleich zu anderen Herstellern
der 12V Stromanschluss waagerecht
plaziert wurde, statt vertikal. Dies
wird eine durch das Kühlungsdesign
erforderliche Massnahme gewesen sein.
Einige Bilder
der Leadtek Winfast A350 TDH
Grafikkarte